Freiberufliche Pflege

... können Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner selbständig anbieten, die über eine abgeschlossene, vom SRK anerkannte Pflegefachausbildung verfügen und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung aufweisen. Jede Pflegefachperson verfügt über eine kantonale Berufsausübungsbewilligung. Sie sind im Besitz einer Abrechnungsnummer (ZSR) vom Verband der Krankenversicherer, die sie befähigt, direkt mit den Krankenkassen (Grundversicherung) abzurechnen. Deshalb werden sämtliche Leistungen der Grund- und Behandlungspflege von allen Krankenkassen übernommen. Sie werden Ihren Bedürfnissen entsprechend von immer derselben, professionellen Pflegefachperson oder kleinen Pflegefachgruppe betreut. Die Pflege wird bei Ihnen zu Hause oder in einer entsprechenden Praxis erbracht.

  • Ihr Alltag kann durch Sie nicht ganz selbständig versorgt werden
  • Die Pflege von einem Angehörigen übersteigt Ihre Kräfte
  • Kompetente Pflege nach einem Krankenhausaufenthalt
  • Sie sind auf Ihrem letzten Wegstück angelangt und brauchen einfühlsame Pflege und Begleitung im Sterbeprozess
  • Beratung zu Hilfsmittel oder Anleitung wie Sie Angehörige besser Pflegen können

Wir bieten

  • individuelle Betreuung und Beratung
  • Erhaltung persönlicher Lebensqualität
  • Erhaltung und Unterstützung der Selbständigkeit
  • Entlastung und Begleitung des Umfelds
  • Kontinuität der Betreuung durch dieselbe Pflegeperson
  • Einsatzzeiten nach persönlicher Absprache und Bedürfnissen

Ihre Vorteile

  • Individuelle Pflege; Betreuung und Beratung in der gewohnten Umgebung.
  • Kontinuität: Sie werden von den gleichen Pflegefachpersonen gepflegt, inklusive Ferienablösung.
  • Flexibilität: die Einsatzzeiten richten sich nach Ihren Bedürfnissen, Nachteinsätze/ Pikettdienst sind nach Absprachen möglich.
  • Entlastung und Begleitung von Angehörigen.
  • Professionalität: wir bilden uns ständig weiter.
  • Ständige Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements der freiberuflich tätigen Pflegefachperson.


Unser Angebot

Pflege

  • Abklärung des Pflegebedarfs, Planung der notwendigen Massnahmen mit Ihnen zusammen
  • Professionelle Grund-, Behandlungs- und spezialisierte Pflege bei Ihnen zu Hause
  • Wundbehandlung
  • Psychiatrische Pflege und Betreuung
  • Palliativpflege
  • Pflege in der letzten Lebensphase
  • Anthroposophische Pflege
  • Komplementäre Pflege
  • Wundberatung
  • Diabetesberatung

Begleitung und Beratung

  • Hilfestellung in Krisensituationen
  • Unterstützung von Angehörigen
  • Telefonische Beratung, Pikettdienst nach Absprache
  • Beratung und praktische Anleitung von nicht beruflich an der Krankenpflege Mitwirkenden
  • Organisation und Koordination der am Prozess beteiligten Dienste; Schnittstellenmanagement
  • Einsatz von Hilfsmitteln
  • Angebote im Gesundheitsbereich (Tagesstätte, Mahlzeitendienst, Haushalthilfe usw.)
  • Hilfe bei Administrativen Herausforderungen (Hilflosenentschädigung, Ergänzungsleistung)


Tarife 2018 für pflegerische Leistungen

Der Kanton Aargau hat sowohl für die stationären Pflegeeinrichtungen als auch für die ambulanten Leistungserbringer ohne Leistungsvereinbarung die kantonale Tarifordnungen eingeführt.

Die erbrachten Leistungen werden zulasten der Krankenversicherung direkt den Krankenkassen in Rechnung gestellt.

  • Abklärung / Beratung: Fr. 95.50
  • Behandlungspflege: Fr. 86.90
  • Grundpflege Fr. 76.00

Patientenbeteiligung

Kostenübernahme

Freiberufliche Pflegefachleute verfügen alle über eine Konkordatsnummer der santésuisse. Die Voraussetzungen dafür sind streng geregelt und werden durch den Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und -männer überprüft. Deshalb werden sämtliche Leistungen der Grund- und Behandlungspflege von allen Krankenkassen (Grundversicherung) übernommen.

Kostenbeteiligung

Alle ambulanten Pflegeanbieter müssen eine Patientenbeteiligung von maximal 20% verrechnen.

Das heisst, als Patient haben Sie sich mit maximal Fr. 15.95 pro Tag an den Pflegekosten zu beteiligen.

Bei Pflegeverhältnissen, bei denen mehrere Leistungserbringer involviert sind (z.B. öffentliche Spitex, Betreuende, Freiberufliche Pflegefachpersonen), haben sich die Parteien untereinander abzusprechen.

Die Pflegenden stehen in der Pflicht, die Klienten davor zu schützen, dass mehrfach die Patientenbeteiligung erhoben wird.